Theologische Arbeit

Grundlage unserer theologischen Arbeit ist die Bindung an die ganze Heilige Schrift als maßgebende Autorität für Leben und Dienst in der Kirche, wie es auch im Ordinationsversprechen zum Ausdruck kommt: 

"Im Aufsehen auf Jesus Christus, den alleinigen Herrn der Kirche, bin ich bereit, mein Amt als Diener des göttlichen Wortes zu führen und mitzuhelfen, dass das Evangelium von Jesus Christus, wie es in der Heiligen Schrift gegeben und in den Bekenntnissen der Reformation bezeugt ist, aller Welt verkündigt wird." 

Konzentration im Vikariat

Unsere Landeskirche diskutiert über eine zeitliche Verkürzung des Vikariats von bisher 2,5 Jahren auf 2 Jahre. Das hat eine inhaltliche Konzentration in der verbleibenden Ausbildungszeit zur Folge. Für den AkeV sind dabei folgende inhaltliche Fragestellungen zur Qualitätssicherung der Ausbildung unerlässlich. Weiteres können Sie hier erfahren.


Impulspapier "Missionarische Kompetenz"

Der AkeV begrüßt ausdrücklich, dass seit einigen Jahren Mission, Evangelisation und Gemeindeaufbau in den evangelischen Landeskirchen keine Tabuthemen mehr darstellen und dies in der württembergischen Vikarsausbildung seinen Ausdruck im Kurs "Religion, Mission, Ökumene" gefunden hat. In Anknüpfung an diesen guten Anfang wollen wir mit dem vorliegenden Papier darlegen, was wir unter "Missionarischer Kompetenz" verstehen und in welcher Weise sie in der ganzen Aus- und Fortbildung, z.B. der Fortbildung in den ersten Amtsjahren (FEA), vorkommen kann und auch sollte.


Studientag von Confessio und AkeV am 14.05.09

Charismatische Spiritualität - Einflüsse auf Gottesdienste und Gemeindearbeit

Texte und Referate zu diesem Thema:

 

 

 


Studientag am 2. Juli 2007: Geistliche Existenz im Pfarramt - warum, wozu und wie?

Geistliche Existenz - pastorale Modeerscheinung oder notwendiges Fundament zur Ausübung des Pfarrberufs? Mit der Hilfe von Geistlichen beider großen Konfessionen, die sich mit diesem Thema beschäftigen, wollen wir dieser Frage nachgehen und im Stift Urach nach Grund, Sinn und möglicher Praxis geistlichen Lebens in unserem Pfarrdienst fragen.


Netzwerk Kirche

Sieben Abende für Hauskreise im Vorfeld der Kirchenwahl

 

Kirche ist, wo Gemeinde lebt. Und doch ist Kirche mehr als die Gemeinde vor Ort - schon in der Bibel. "Netzwerk Kirche" verfolgt an sechs Abenden biblische Spuren, wie in den ersten christlichen Gemeinden Netzwerke entstanden und wie sie bis heute funktionieren. Der siebte Abend richtet den Blick ganz in die Gegenwart: Wie sehen solche Netzwerke heute aus, bei uns konkret in der evangelischen Kirche in Württemberg?

Das Material wurde konzipiert und gestaltet von Pfr. z.A. Rainer Holweger (Herrenberg) und Pfr. z.A. Markus Steinhilber (Leonberg/Malmsheim) in Kooperation mit der Ludwig-Hofacker-Vereinigung.


Liste mit PGB-Gebetstreffen jetzt erhältlich

Habt ihr Interesse, über den Tellerrand der eigenen Gemeinde hinaus zu blicken? Wollt ihr erfahren, wie andere mit der Lust und der Last des Pfarrerlebens zurecht kommen? 

Dann seid ihr beim Pfarrerinnen- und Pfarrergebetsbund (PGB) an der richtigen Adresse. Bei uns könnt ihr die Adressen erfragen, wo in eurer Nähe der nächste Treff des PGB statt findet. Aus Gründen des Datenschutzes wollen wir die Liste nicht hier im Internet veröffentlichen, AkeV-Mitglieder und interessierte (Noch-)Nicht-Mitglieder können sie aber bei Ralf Bürzele per Email mit Betreff "PGB-Gebetstreffen" (Nicht-Mitglieder bitte auch mit Angabe eurer postalischen Adresse) anfordern: 


Studientag Taufe und Taufaufschub

am Montag, 31. Juli 2006 von 9.00 bis 16.30 Uhr
mit Dr. Rainer Stuhlmann und Dr. Axel Wiemer
im Gemeindehaus der Leonhardskirche Stuttgart

Impuls: "Kindertaufe statt Säuglingstaufe - Ein Plädoyer für den Taufaufschub"

Zum Thema "Taufe" gibt es einen Impuls-Artikel von Markus Haag und Rainer Holweger, der bereits zu regen Diskussionen innerhalb des AkeV Anlass gegeben hat. Wir stellen den Artikel hier im Netz zur Verfügung und freuen uns über weitere Reaktionen. 


Debatte um Ordination und Elternzeit geht weiter

Auf der Herbstsynode 2005 stand die Problematik "Ordination und Elternzeit" wieder auf der Tagesordnung, nachdem es 2003 dazu eine förmliche Anfrage aus der Vikarschaft gegeben hatte. Unter TOP 12 "Erziehungsurlaub und Aufnahme in den unständigen Dienst" soll ein Bericht des Rechtsausschusses und eine Aussprache erfolgen.

Der Oberkirchenrat hat allerdings im Vorfeld schon wieder neue Tatsachen geschaffen. In einem Schreiben vom 06.09.2005 werden alle Vikarinnen und Vikare der Ausbildungsregion Nordost darüber unterrichtet, dass sie der erste Jahrgang sein werden, bei dem die Ordination vom Ende des Ausbildungsvikariats auf den Anfang des unständigen Dienstes verschoben wird. 

Aus diesem Grund hat der Ausschuss "Ordination und Elternzeit" des AkeV einen Brief an die Synodalen geschrieben.


Offener Brief an die Mitglieder der Landessynode zu den geplanten Sparmaßnahmen

Als Arbeitskreis evangelischer Vikarinnen und Vikare verfolgen wir die Debatte um die vorgeschlagenen Sparmaßnahmen, die auf der jetzigen Herbstsynode entschieden werden sollen - insbesondere die geplante Schließung des Hauses Birkach - mit gemischten Gefühlen. Auch wir sind davon überzeugt, dass es unverantwortlich wäre, mittelfristig auf einschneidende und auch schmerzhafte Sparmaßnahmen zu verzichten. Dennoch sind wir über einige Beobachtungen befremdet: 


AkeV-Studientag 2005

Management im Pfarramt - Widerspruch oder Chance?
zur Konzeption des "Spirituellen Gemeindemanagements"
 

Die Lage der Kirchen in Deutschland hat sich in den letzten Jahrzehnten entscheidend geändert. Sie befinden sich in einer neuen Situation, weil sie das alte Religionsmonopol verloren haben und sich heute durch überzeugende Angebote auf einem Markt von Sinnanbietern durchsetzen müssen. Diese Entwicklung spüren vor allem die Kirchen im Osten Deutschlands. Aber auch im Westen zeigen sich Symptome einer kleiner werdenden Volkskirche. 

Das Konzept des "Spirituellen Gemeindemanagements" bezieht Theologie, Glaube und Betriebswirtschaftslehre wechselseitig aufeinander. Die Betriebswirtschaftslehre wird dabei als neue Kooperationsdisziplin der Praktischen Theologie genutzt, um mit ihrer Hilfe zu lernen, wie man Gemeinde leitet. 

Der AkeV-Studientag am 4. Juli hat sich mit diesem Konzept auseinandergesetzt. Vortrag und 12 Thesen des Referenten Christhard Ebert gibt es hier:

Thesen - Vortrag als PDF-Datei 


Theologischer Beitrag:

Die standesamtliche Trauung als Voraussetzung für die kirchliche Trauung

Nach geltendem Kirchenrecht wird für das Zusammenleben von Mann und Frau für Pfarrerinnen und Pfarrer die standesamtliche Eheschließung und die kirchliche Trauung vorausgesetzt (s. "Loyalitätspflichten der Pfarrerinnen und Pfarrer der Evangelischen Landeskirche in Württemberg in Bezug auf Ehe und Familie" vom 05.10.1999).

Das vorliegende Papier, das von Vikaren aus den Kursen des Jahres 2004 erarbeitet wurde, möchte Stellung dazu nehmen, ob eine solche Regelung auch in heutiger Zeit theologisch begründet vertreten werden kann. 

Ein wichtiges Anliegen dieses Papiers besteht darüber hinaus darin, exemplarisch auf die Notwendigkeit sachdienlicher Argumentation bei der Diskussion theologischer Sachverhalte aufmerksam zu machen. 

Dazu ist eine konstruktiv-kritische Bezugnahme auf das informative Thesenpapier des Theologischen Ausschusses der VUV zum Thema Lebensformen (Oktober 2004) sinnvoll. Gleichzeitig laden wir hiermit zu einer über die schriftliche Kommunikation hinausgehenden theologischen Auseinandersetzung ein. 

Impressum:

Arbeitskreis evangelischer Vikarinnen und Vikare
Sabine Schmalzhaf
akev.wue@gmail.com